Irakli Schamatava über seine Anthologie der georgischen Schriftsteller aus Abchasischen Ech, Oida deutsch:(24.03.2022)

Ein Gespräch mit Irakli Schamatava über seine Anthologie   „33 Geschichten. Lasst uns miteinander sprechen“, in der  georgischen Schriftsteller aus Abchasischen über ihre Erfahrungen ind der Georgisch-Abchasischen Krieg, Russische Agression in Georgien, und die Post-Krieg Zeit erzählen, so wie auch über die Möglichkeit darüber ohne Zorn zu sprechen und über Heimweh und Unmöglichkeit zurückzugehen.

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Medikamenten für die Ukraine, Kriegserzählungen/ Медикаменты для Украины, Тексты войны :Ech, Ajda auf Russisch (19.03)

Medikamenten für Odessa, die Geschichte einer Flucht: Artem Notevskij und Dasha Beljanskaja, Volontäre, die Medikamenten in die Ukraine transportieren und Menschen von den Grenzen nach Freiburg bringen, erzählen über ihre Fahrten.  

Sie Können für dieses privates Hilftrasport-Projekt spenden: https://www.frankfurter-buergerstiftung.de/2022/03/06/hilfstrasporte-in-…

Kriegserzählungen.Лекарства для Одессы, история о том, как беженцам помогли выбираться из Украины: Артем Нотевский и Даша Белянская, волонтеры, которые возят лекарства в Украину и привозят людей с границы Украины во Фрайбург, рассказывают о своих поездках. Пожертвования на эту инициативу:https://www.frankfurter-buergerstiftung.de/2022/03/06/hilfstrasporte-in-die-ukraine/

Тексты войны

ech, oida jeden 3. und  4. Donnerstag 

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Theorie und Solidarität in den Zeiten des russischen Angriffes an die Ukraine. Ech, Oida (deutsch) :17.03.2022

In den letzten Tagen bekomme ich einige Fragen bzgl. des Krieges gegen Ukraine, die sich nicht direkt mit den aktuellen Folgen des russischen Angriffs an die Ukraine befassen, sondern eher theoretischer und für den linken Diskurs traditioneller Art sind. Ich versuche in derselben Sprache zu antworten, um auch einen gewissen Bezug auf die Geschichte des linken Diskurses aufrechtzuerhalten. Die Thesen, die ich hier formulieren möchte, sind:

  1. Heutige Gesellschaftsordnung Russlands stellt keine Alternative zum globalen Kapitalismus dar, eher ist sie eine der brutalsten Formen davon.
  2. Russland ist ein Beispiel der Re-Feudalisierung des Kapitalismus in einigen Teilen der modernen Welt. Als Kampf gegen Wiederherstellung eines feudalen oder absolutistischen Systems sind auch bourgeoise Revolutionen (wie Maidan 2014 in Kiew) progressiv und unterstützungswert.
  3. Die Innen- und Außenpolitik Russlands spiegelt einen eskalierten Angriff der ungebildeten feudalisierten Oberschicht der Gesellschaft auf die gebildete Mittelschicht wieder. Es ist ein Klassenkampf.
  4. Die geopolitische Denkweise („NATO vs. Russland“) verdeckt die hier oben formulierten politischen Widersprüche, und wird bei der russischen Propaganda genau dafür benutzt.
  5. Putin’s Angriff auf die Ukraine ist eine außenpolitische Fortsetzung der innenpolitischen Polizeigewalt und der Terrorisierung der postsowjetischen Zivilgesellschaft.  In diesem Kontext muss Pazifismus neu begründet und überdacht werden.
  6. Der Widerstand gegen die Re-Feudalisierung und Un-Demokratisierung der Welt soll sich als Ziel setzen, stark feudalisierte Segmente der kapitalistischen  Weltwirtschaft zu isolieren und ihre Profite zu mindern.  Geschäfte mit einer Diktatur sollen moralisch unvertretbar sein. „Russisches Gas riecht nach Blut!“ wäre hierzu eine passende Parole. 

Timur Abramovich

den kompletten Text findet ihr unter

http://www.radio-ech.org/Timur%20Abramovich%20-%20Theorie%20und%20Solida…

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