Ech, Oida (auf deutsch):Der bulgarischer Schriftsteller Georgi Gospodinov auf der Insel Usedom 22.04.2021

Der bulgarischer Schriftsteller Georgi Gospodinov hat den Usedomer Literaturpreis 2021 gewonnen.

Ein Interview und eine Lesung mit Georgi Gospodinov

Usedomer Literaturtage fanden am 14-17.4.2021 zum 13. Mal statt. Georgi Gospodinov, Marica Bodrožić, Navid Kermani und Olga Tokarczuk haben auch dort ihre Werke in Präsenz gelesen.

Der mit 5.000 Euro dotierte Literaturpreis beinhaltet auch einen vierwöchigen Aufenthalt in den wunderschönen Gegend- Ostseeinsel Usedom, die mit Maxim Gorki, Theodor Fontane und Thomas Mann ihreliterarische Geschichte hat. Die Jury unter dem Vorsitz von Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczukden hat folgende Begründung ihrer Entscheidung für Georgi Gospodinov  veröffentlicht: 

 „Sein Werk – fragmentarisch, voller Melancholie und Eindringlichkeit – schöpft aus den besten Traditionen mitteleuropäischer Prosa mit ihrem unbändigen Bedürfnis, aufeinanderfolgende Schichten menschlicher Erfahrung aufzudecken. Seine Art zu Schreiben konzentriert sich auf die Sprache als das vollkommenste Werkzeug der Erkenntnis, auf das Flüchtige und Ephemere. Der Autor überschreitet souverän die Grenzen akzeptierter Konventionen und schaff t komplexe, vollständige Erzählungen, die sich nicht bestimmten Genres und Strömungen zuordnen lassen.“

Georgi Gospodinov ist der Autor von „Natürlicher Roman“, und „Physik der Schwermut“, 15 Gedichtbüchern und Theaterstücken, Gewinner mehrerer europäischer Preise. Seine Bücher wurden in mehr als 25 Sprachen übersetzt. Über seinen vorletzten Roman „Physik der Schwermut“ (2020) heißt es im The New Yorker: „Georgis eigentliche Suche in ‚Physik der Schwermut‘ ist es, einen Weg zu finden, mit der Traurigkeit zu leben, sie als Quelle der Empathie und des heilsamen Zögerns zuzulassen…“

Die Sendung wurde von Viktoria Balon und  Melanie Miller vorbereitet. In der Sendung hört ihr auch eine Lesung mit Georgi Gospodinov sowie seine Eindrücke von Usedomer Literaturtagen (14-17.42021)

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Beitragsbild: Georgi Gospodinov Foto von Dafinka StoilovaLizenz: CC Attribution, Non-Commercial, No Derivative Works

Ech, Ajda (auf russisch):Meine Russische Sprache- Ein Gespräch von Migrantenkinder. Мой русский язык- беседа детей эмигрантов. Belarus und Moldova.3.4.2021

In einem Interview fragt Anton Melanie: Wann und warum sie Russisch spricht, und was Ihre mehrsprachige Kindheit und ihre kulturelle Mehrzugehörigkeit für sie bedeutet. Beide gehören zur 2. Generation russischsprachiger MigrantInnen.0cm;background:white;box-sizing: border-box;font-variant-ligatures: normal;
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word-spacing:0px“>Nachdem die Proteste in Belarus 2020 nachgelassen haben, werden die weiteren Ereignisse in dem Land in den deutschen Medien nicht mehr oder sehr wenig verfolgt. Wie geht es Menschen dort? Persönliche Berichte und eine Umfrage.0cm;background:white;box-sizing: border-box;font-variant-ligatures: normal;
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word-spacing:0px“>Frauen, Proteste und Opposition. Moldawien ’s neue gewählte demokratische Präsidentin Maia Sandu.

Radio Ech, oida auf Deutsch immer am 3 und 4 Donnerstag um 19 uhr

Антон спрашивает Мелани, родители которая родилась в Германии у русскоязычных родителей о том, как, когда и почему она говорит по-русски, и что значит для нее многоязычие в детстве и принадлежность к различным культурам.

После того как протесты в Беларуси в России утихли, мы немного слышим о стране в немецких СМИ. Как живется там сейчас людяи, что они думают? Результаты социологического опроса и несколько персональных репортажей.

Женщины, протесты и оппозиция. Недавно избранная президент Молдовы Майя Санду.

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Ech, Oida auf Deutsch am 3 und 4 Donnertsag im Monat 19:00 Uhr

Beitragsbild: Belarus 2020, das Bild von Artem-LoskutovLizenz: CC Attribution, Non-Commercial, No Derivative Works

Ech-Oida : Musik in Zeiten von Corona: Eine Musekerin und eine Zuhörerin im Gespräch 26.4.2021

Ein Gespräch mit Maia Koberidze, georgischen Geigerin des Philharmonischen Orchesters der Stadt Freiburg, verantwortlich für Musikvermittlung Philharmonisches Orchester Freiburg im Team „Junges Theater“ und Katja Wolters, Übersetzerin und leidenschaftliche Hörerin klassischer Musik. Beide Künstlerinnen kommen aus Georgien und sind im Kulturellen Leben Freiburg aktiv.
Wie leben klassische Müsiker ohne Bühne, was bedeutet die ganzes Jahr-Pause für die Hörer und Hörerin, die Rolle der digitalen Medien und über die Bedeutung der Musik für die beide Gesprächspartnerinnen. 

Zum Bild:

Das Konzert  Johannes Brahms‘ „Ein deutsches Requiem“ (op. 45) hätte ein normalles Konzert werden sollen vor 11 Hundert Zuschauer*innen im Saal. Statdessen wurde dieses groß angelegte Werkes  am 7.02.2021 ohne Publikum und auf Abstand von Philharmonia Zürich und die Chöre der Oper Zürich  auf der Bühne, im Zuschauerraum und in den Logen live in dem Opernhaus Zürich gespielt.

Das Konzert   in der ARTE Mediathek und auf der Seite der Oper Zürich https://www.opernhaus.ch/digital/corona-spielplan/brahms/ bis 6. August 2021 als Video on Demand verfügbar.

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Beitragsbild.«Ein deutsches Requiem» op. 45 von Johannes Brahms w Dirigent Gianandrea Noseda, Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich, Foto: Monika RittershausLizenz: Keine (all rights reserved